Auto versichern in der Schweiz

In der Schweiz fahren rund 6 Millionen Autos herum auf den Straßen. Die meisten davon sind PKWs und werden privat genutzt. Das ist schon ein beachtlicher Rekord bei nur 8,5 Millionen Einwohnern, die das kleine Land hat. Bei den meisten Schweizern geht aber auch wie in Deutschland der Trend zum Zweit- und Drittwagen. Das heißt nämlich noch lange nicht, dass jede Familie in der Schweiz auch ein Auto hat. Vor allem in den großen Städten ist es so, dass man eigentlich kein Auto benötigt. Doch viele haben auch ein Auto. Denn die Schweiz ist eben weitläufig in dem Sinn und man muss schon zu vielen Aktivitäten mit dem Auto fahren. Hoch in die Berge gehen aber auch Busse. Das öffentliche Nahverkehrsnetz in der Schweiz ist daher hervorragend ausgebaut.

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


Unterschiedliche Deckungsgrade

Pflicht ist in der Schweiz die Haftpflichtversicherung. Ohne diese kann in der Schweiz kein Auto angemeldet werden. Das ist in vielen anderen Ländern Europas auch der Fall. Neben der Haftpflicht gibt es noch 3 weitere Deckungsgrade, die die Schweizer Autofahrer mit ihrer Versicherung vereinbaren können. Hierzu gehört insbesondere die Teilkasko, die Kollisions- oder Vollkasko und Insassen-Unfallschutz. Diese drei Versicherungen sind keine Pflicht. Doch es ist gut sie zu haben. Das System der Autoversicherung in der Schweiz ist ähnlich aufgebaut wie in Deutschland. Das heißt der Kaskobereich ist eine freiwillige Absicherung. In der Teilkasko sind Schäden aus Diebstahl, Elementarereignissen, Feuer, Vandalismus, Marderschäden und Kollision mit Tieren sowie Glasbruch integriert. Die 2 weitergehenden Absicherungen sind natürlich entsprechend teuer. Die Schweiz an sich ist was Versicherungen angeht kein günstiges Plaster.