Bahn oder Auto für den Weg zur Arbeit?

Pendler stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit fahren. Je nach Wohnort, dem Fahrplan und den Kosten sowie der Höhe ihrer Auto Versicherung entscheiden sich viele für das eine oder andere. Es gibt dabei viele Dinge, die für und auch gegen das Pendeln mit dem Zug sprechen. Da wäre auf der Pro-Seite auf jeden Fall die Kostenfrage. Denn Bahnfahren ist deutlich günstiger als Auto fahren. Vor allem, wenn es über längere Wegstrecken geht und wenn zwischen Wohnort und Arbeitsplatz Autobahnen liegen. Denn hier muss man auch einkalkulieren, dass es schon am frühen Morgen Stau gibt. Und das bedeutet natürlich für den Körper Stress, schon vor der Arbeit. Beim Zugfahren sieht es meist aber auch nicht anders aus.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Überfüllte Züge und Geschrei

Denn in der Bahn kann es sein, dass der Pendler überhaupt keinen Platz mehr bekommt in den schon überfüllten Zügen, wenn diese im Bahnhof einfahren. Die Gewalt und das Geschrei in Zügen haben auch zugenommen. Teils mussten Züge schon gestoppt werden, weil es zu Gewaltausbrüchen kam. Und die vielen Verspätungen und die Zugausfälle tragen auch nicht gerade zum positiven Image der Bahn bei. Viele fühlen sich nicht wohl in den beengten Zugabteilen, weil sie eh schon ein wenig Platzangst von Natur aus haben. Linderung wäre nur in Sicht, wenn die Züge auch entsprechend ihrer Auslastung mit Waggons bestückt werden würden. Aggressive und ungepflegte Menschen machen das Zugfahren auch nicht angenehmer. Fazit: Immer mehr Pendler fahren doch wieder mit dem Auto.