Malediven entdecken – gar nicht so einfach

Immer mehr Touristen suchen sich die Malediven als Urlaubsort aus. Dabei müssen sie dort fast ihren ganzen Urlaub auf den Resort-Inseln verbringen. Nur wenige machen auch tatsächlich einen angebotenen Ausflug auf die Einheimischen Inseln. Denn nur die wenigstens Touristen denken, dass die dort auch wirklich willkommen sind. Man sieht das aber recht locker und weißt ganz genau: Die Inselregierung ist zwar froh für die Devisen, die der Tourismus nun schon seit mehr als 40 Jahren in den Staatshaushalt spült, doch auf der anderen Seite möchte man die eigene Bevölkerung von den Touristen fernhalten. Die Regierung hatte dies in den 1970er Jahren beschlossen und gestattet ihrer eigenen Bevölkerung auch nicht mit den Touristen in so engen Kontakt zu treten. Nur auf den Resort-Inseln ist das erlaubt. Dort arbeiten Einheimische als Gepäckträger, Kellner oder Zimmermädchen.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
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Koffer packen und ab auf die Malediven

Gerade in Zeiten, in denen die Bedrohung durch den Terrorismus immer näher kommt und Länder wie die Türkei unattraktiv geworden sind für einen Urlaub, sehnen sich die Touristen wieder nach fernen Ländern, wo es anscheinend diese Bedrohungen noch nicht gibt. Ferien auf den Malediven ist dabei eine Möglichkeit, die 2016 auch Last Minute wieder viele Touristen in Betracht gezogen haben. Dabei ist die aktuelle politische Lage in diesem Inselstaat auch selbst für Experten etwas unübersichtlich. Es gibt auf Malé zahlreiche Demonstrationen politischer Art und auch die Bedrohung durch die Terrororganisation IS ist nicht ganz ausgeschlossen. Dabei möchten viele Touristen eigentlich so viel wie möglich auch vom Leben der Menschen auf den Malediven mitbekommen. Doch die Regierung schottet ihre Bevölkerung immer noch stark ab. Besuche auf Einheimischen Inseln sind aber seit 2009 möglich – wohl eine Errungenschaft des 2012 gestürzten Staatsoberhauptes, der sich nach Westen hin vermehrt öffnen wollte.

Foto: H. Hoppe  / pixelio.de
Foto: H. Hoppe / pixelio.de

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Günstig noch auf die Malediven?

Brüssel, Paris, aber auch die Türkei und vor allem die nordafrikanischen Staaten sind sehr stark vom Terror der IS und Splittergruppen betroffen. Dies hat schon 2015 zu einem Umdenken bei vielen Touristen geführt. Sie haben eventuell bisher noch gar nicht oder eben entgegen ihren Gewohnheiten einen Urlaub in einer ganz anderen Region der Welt gebucht. Die Malediven gehören immer noch zur ersten Wahl, wenn es darum geht Last Minute eventuell doch noch einen günstigen Urlaub in einer möglichst friedlichen Region zu buchen. Allerdings ist auch der Friede auf den Malediven relativ. Das Auswärtige Amt hat schon 2015 vor politischen Demonstrationen gewarnt und auch dass der IS hier Anschläge verübt, kann nicht ausgeschlossen werden. Dieses Inselparadies mitten im Indischen Ozean ist also ein bisschen ins Wanken gekommen und auch die Zukunft der Riffe ist ungewiss. Experten sagen voraus, dass die Malediven bald im Meer versinken…

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
Foto: A.Dreher / pixelio.de

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Per Last Minute Malediven günstig erleben

Noch nie waren die Malediven günstig! Grund dafür ist das Konzept, das sich die Regierung des Inselstaates im Indischen Ozean Anfang der 1970er Jahre ausgedacht hat. Denn es werden und wurden keine großen Hotels gebaut, sondern kleine Resorts auf separaten Inseln. Die Touristen sind so abgeschirmt von den Einheimischen, denen man von Beginn an nicht aufbürden wollte, dass sie mit der westlichen und christlichen Kultur so stark in Kontakt kommen. Dabei ist das auf anderen Inseln, wo es Tourismus gibt, kein Problem. Wer die Malediven einigermaßen günstig erleben möchte, der kann allerdings Last Minute buchen. Doch 2016 wird dies schon sehr schwer. Denn es gibt viele, die es in den Inselstaat zieht – weg von der Türkei, weg von den nordafrikanischen Staaten, wo es nun wirklich vielen immer noch zu gefährlich ist Urlaub zu machen.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
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Tipps für Malediven Reisen

Auch wenn Urlaub machen auf den Malediven nicht günstig ist, man sollte durchaus in Erwägung ziehen diese Reise anzutreten. Vor allem frisch verliebte oder verheiratete Paare sehen in den Malediven ihr absolutes Traumziel. Denn auf den Inseln, auf denen sich die Hotels befinden, ist man sehr abgeschieden und oftmals der einzige Gast. Massenandrang am Strand besteht somit auch nicht. Die Inseln sind zwar klein und schnell entdeckt, doch man hat die Insel praktisch jeden Tag für sich allein. Und das gilt auch für den Sonnenuntergang, der den Horizont über dem Meer in ein funkelndes Rot und Orange taucht – Abend für Abend, und zwar wegen der Nähe zum Äquator schon gegen 18 Uhr. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass man auf den Malediven eigentlich nur wenig unternehmen kann. Es gibt keine Partyinsel und auch keine Shoppingmalls. Ausflüge auf die Einheimischen-Inseln können aber unternommen werden.

Foto: FloRyan  / pixelio.de
Foto: FloRyan / pixelio.de

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Reise Tipps Malediven

Malediven Reisen sind nicht gerade günstig – also kein Reiseziel für den kleinen Geldbeutel. Die Besucher bekommen aber einiges geboten. Wer außerhalb der Saison reist, der hat zwar einige Regentage, was aber nicht sonderlich schlimm ist, da es auf den Malediven auch nicht den ganzen Tag über regnet. Für Kulturinteressierte sind die Malediven leider nichts. Denn es gibt dort kaum Sehenswürdigkeiten und Abwechslung, die geboten wird auf den Resort-Inseln. Und der Besuch der Einheimischen-Inseln kann auch zurzeit aufgrund der Sicherheitslage durchaus ausfallen. Auch sollte man sich schon bei der Anreise darauf einstellen, dass man durchaus einiges auf sich nehmen muss. Doch bis zum Flughafen Malé ist alles noch wie auf einem normalen Langstreckenflug. Doch dann geht es nicht per Shuttlebus weiter ins Hotel, sondern mit dem Boot oder mit dem Wasserflugzeug. Für jemanden, der leicht zur Seekrankheit neigt, ist das also nichts.

Foto: H. Hoppe  / pixelio.de
Foto: H. Hoppe / pixelio.de

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Wirtschaft der Malediven – stark vom Tourismus abhängig

Auch wenn sich die Einwohner der Malediven mit wichtige Lebensmitteln durch Fischfang (insbesondere Bonito und Thunfisch) sowie Maniok und Kokosnüssen und Süßkartoffeln recht gut alleine versorgen könnten, ist man auf den Malediven auch vom Import von Nahrungsmitteln abhängig, insbesondere wird aus Indien Reis importiert. Maniok und Kokosnüsse und Süßkartoffel gehen zudem zu einem gewissen Grad auch in den Export. Bodenschätze gibt es auf den Koralleninseln der Malediven überhaupt nicht. Die Haupteinnahmequelle der Einwohner der Malediven ist daher der Tourismus. Doch hieran verdienen auch nur wenige Einheimische ihr Geld. Denn durch die strikte Trennung von Einheimischen- und Touristen-Inseln ist es schwer für die meisten Einheimischen sich über ihren Glauben hinweg zusetzen und christlichen Touristen zu dienen. Von den rund 328.000 Einwohnern arbeiten gerade einmal nur 22.000 in der Tourismusbranche.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
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Wirtschaft der Malediven

Jeder, der Ferien Malediven bucht, der sollte einiges über dieses Land wissen. Zunächst einmal: Die Malediven sind ein muslimisch geprägtes Land, wobei die Regierung hier durch ihr Tourismuskonzept von Beginn an versucht hat die Kulturen getrennt zu halten. Das heißt man richtete Touristeninseln ein und Einheimischen-Inseln. Auf den Einheimischen-Inseln haben die Touristen nichts zu suchen und umgekehrt auch nicht. Allerdings gab man in den letzten Jahren ein bisschen Grünes Licht dafür, dass die Touristen am Tag über auch einige ausgewählte Einheimischen-Inseln betreten dürfen, eben um den Touristen zu zeigen, wie man auf den Malediven lebt. Dieses Angebot wird auch rege wahrgenommen. Die Einheimischen müssen aber auch wenn sie auf den Touristeninseln arbeiten, als Koch, Zimmermädchen, Poolboy etc., die Inseln nach getaner Arbeit wieder verlassen und dürfen nicht über Nacht bleiben. Das Konzept hat sich auf den Malediven bisher bewährt. Es kommen viele Touristen auf die Inseln und bringen natürlich auch reichlich Devisen mit.

Foto: H. Hoppe  / pixelio.de
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