Diesel teurer als Benziner in der Autoversicherung

Die Autoversicherung ist jährlich ein großer Posten, der vom Konto abgeht. Es sei denn man bezahlt die Beiträge halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich. Doch dann werden Aufschläge berechnet durch die Versicherungsgesellschaft. 2018 gab es nun einen sehr großen Preissprung. Insbesondere Dieselbesitzer wurden regelrecht für ihre Kaufentscheidung abgestraft. Dabei bezahlen die grundsätzlich mehr als Benzinauto-Besitzer. Dies ist vielen noch ein bisschen unverständlich. Doch wer einmal genau nachdenkt, der kommt hinter die Logik der Versicherungsgesellschaften. Denn mit einem Dieselauto werden meist längere Strecken zurückgelegt und damit steigt die Unfallgefahr. Dies muss man als Dieselautobesitzer einkalkulieren, auch wenn man sich persönlich schon genug durch den Abgasskandal bestraft fühlt. Teils drohen selbst neuen Dieselautos in einigen Städten deshalb Fahrverbote. Das ist ein kleiner Skandal für sich.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Haftpflicht und Kasko betroffen

Auch vonseiten der Höhe der Prämien für die Haftpflicht und der Kaskoversicherung sind Diesel betroffen. Doch auch hochmotorisierte Autos werden ab 2018 stärker von der Autoversicherung betroffen sein was die Höhe der Prämien angeht. Kleinwagenbesitzer indes können aufatmen. Ihre Versicherungsprämie ist 2018 teils niedriger geworden. Grund dafür ist die Einstufung in die Typklasse. Dieselautos werden trotz des gleichen Modells, das es auch als Benziner gibt, im Vergleich zu diesem bei der Autoversicherung höher belastet. Der Unterschied kann bei bis zu 47 Prozent liegen oder sogar noch darüber. Experten sagen aber voraus, dass solche Preissprünge wie es sie 2018 nur selten sind in der bisherigen Typklassenstatistik. Wichtig ist: Gleich reagieren wenn Ende 2018 wieder eine Erhöhung der Autoversicherung ins Haus steht. Dann sofort den Versicherer wechseln.