Standards auf Norwegens Campingplätzen

In Norwegen gilt wie in Schweden das Jedermannsrecht. Das heißt wer auf eine Wiese nahe einem Wohnhaus campen möchte für eine Nacht, der muss im Normalfall gar nicht den Besitzer der Wiese fragen. Wichtig ist nur, dass kein Müll hinterlassen wird. Denn wenn dies häufiger vorkommt, dann sinkt die Bereitschaft der Einheimischen meist, dass man Fremde einfach so auf seinem Grundstück übernachten lässt. Doch wer sich an die Regeln hält, der bekommt auch keine Probleme. Wer es etwas gemütlicher und vor allem fließend Wasser und Strom haben möchte, der sollte wenn es geht möglichst auf einen der rund 1000 Campingplätze in Norwegen fahren. Deren Ausstattung ist allerdings recht unterschiedlich. Die meisten haben aber wenigstens sanitäre Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt auch in der Nähe der großen Städte von Norwegen viele Campingplätze.

 

Foto: Dietmar Meinert  / pixelio.de
Foto: Dietmar Meinert / pixelio.de

Vorbuchen in der Hauptsaison

 

Gerade in den stadtnahen Campingplätzen kann es aber sein, dass es in der Hauptsaison so ist, dass man dort nicht spontan einen Stellplatz bekommen kann. Meist ist es aber so, dass es sogar in den warmen Sommermonaten in Norwegen auf den Campingplätzen nicht allzu voll wird. Norwegen ist eine Nischenregion. Hierher reisen nur wenige. Doch gerade im äußersten Süden des Landes kann es im Juli schon so sein, dass man ohne Vorbuchung keinen Stellplatz mehr bekommen kann. Zudem gilt: Wer einen bestimmten Campingplatz im Sinn hat, der sollte vor dem Beginn der Reise einen Platz dort buchen. Vor allem in dieser Region im Süden Norwegens ist es eben die Nähe zur Natur, die lockt.