Unternehmungen in Sansibar

Als meine Frau und ich unserer Hochzeitsreise nach Sansibar gemacht haben, hat sie sich sehr gefreut. Ich überraschte sie damit und sie hat wirklich gar nicht damit gerechnet, noch einmal nach Sansibar zu kommen. Nun waren wir aber da und genossen unseren Urlaub wie kein Anderer. Was in Sansibar sofort auffällt, ist der Geruch. Es riecht nicht schlecht, nur eben anders, denn der orientalische Geruch von Gewürzen liegt auf der ganzen Insel verteilt in der Luft. Vanille, Zimt, Muskatnuss, Kardamom, Pfeffer und auch Gewürznelken kann man überall kaufen und so riecht es dementsprechend auf der Insel. Zuerst muss man sich daran gewöhnen, aber nach ein paar Stunden nimmt man den Geruch auch gar nicht mehr wahr. Irgendwie schade auch, denn er war wirklcih etwas Besonderes. Die Altstadt von Sansibar hat es mir besonders angetan, denn hier stehen noch die ganzen alten Häuser und Paläste aus den vergangenen Tagen. Das Besondere an Sansibar ist auch, dass man sich nicht gegen Malaria impfen muss. Die Insel ist seit Jahren Malaria- frei und so muss man nicht vorher zum Arzt rennen, um sich impfen zu lassen. Oft sind meine Frau und ich auch Schnorcheln gegangen.

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Foto: 11mela / pixabay

Wir hatten eigenes Equipment mit uns und so zogen wir Schwimmflossen, Taucherbrille und Schnorchel an und schon konnte es losgehen. Die Insel verzaubert nämlich nicht nur mit kilometerlangen, weißes Sandstränden, sondern auch mit einem riesengroßen Korallenriff, das eine faszinierenden Unterwasserwelt beinhaltet. Man muss allerdings genau auf die Zeiten von Ebbe und Flut achten, denn nur bei Flut kann man vernünftig Schnorcheln gehen.